Eine – Emìle Sisyphos & ich – Werde Gang Geschichte

Granatapfel Deckblatt

https://de.wikipedia.org/wiki/Ivo_Rossi_Sief

und

https://drive.google.com/file/d/1AG_XeKZecnR985FUESr3xnH9U5GAH3x7/view

„G R A N A T A P F E L“

Wege, alltäglich-normal-verhedderte.
Mit Tempo und Ton, aus der Musik: andante con moto.
Ein Buchprojekt.
Eine Werde Gang Geschichte.

Idee für Buch – hier noch ohne Anspruch auf  Fehlerlosigkeit

                                                                   *  *  *

 

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*

„G R A N A T A P F E L“

Ein Entwicklungsroman.

© Ivo Rossi Sief

*

Aus der Wissenschaft und Astronomie:

im Zentrum der meisten, womöglich sogar aller Galaxien befinden sich Schwarze Löcher von gigantischen Ausmaßen – sogenannte supermassereiche-Schwarze Löcher. Die Entstehung und Evolution dieser „innen-Giganten“ ist eine offene Frage der Forschung. Wachstumsphasen lassen sich aber auch beobachten.

Zitat aus dem Studium der Psychologie:

„Ein Mensch ist gleich einem energiemäßig abgeschlossenen System (fast). Die menschliche Aktivität ist immer auf die Verarbeitung von Energie zurückzuführen; da ein abgeschlossenes System vorliegt, geht Energie für das eine immer auf Kosten der Energie für andere Aktivitäten.“

                                                    * * *

Wenn ich von Emìle, hier erzähle, dann schreibe ich hier nicht über einen der auf Welt viel erreichte, der große Dinge, Herausragendes vollbrachte. Sondern ich will von einem Menschen – der auch Künstler war – erzählen, der den größten Teil seines Lebens um Akzeptanz und Anerkennung ringen musste. Für sein Sein, seine Motivation und für alles was er tat. Von diesem Drang, bekam wohl auch die Aura seines Schaffens die Färbung ab; Unsicherheit, und diese in Sache Seinsberechtigung bereits in seiner Geburtsstunde, wo er um ein Haar seine Geburt nicht überlebt hätte.

War er folglich ein Schwächling? nein, ein Kämpfer; um alles hatte er zu kämpfen, vieles hat er hart erkämpfen müssen und für alles dachte er kämpfen zu sollen – und tat das akribisch, wenn auch mitunter, manchmal mit dem Prädikat Übertrieben.

*

Zu einem Teil  trägt Emile einen italienischen, nein, den alleritalienischsten Familiennamen. Dadurch war es für ihn im Gefühl so, dort wo – in der unmittelbaren Nachkriegszeit und Sprachen bezogen, ob dieser einen Konstellation, seltsam belasteten Gegend – er aufwuchs, groß, sozusagen reif wurde und viele Jahre in Folge lebte, dass seit allem Anfang, alles was er tat, eine öffentliche Beleidigung darzustellen hatte. Eine Lage diese, so erlebte er es, die völlig sinnlos und eine sehr anstrengende war.

     Diesen Namen trug er entsprungen im Sippen-Eierstock, aus einer „Bürgerliche gepaart mit Adeligem“ Bettgeschichte, diese Sippe aus der „Kinder Maria Theresias, Sissi’s“-und-Altösterreich Gegend, die in den steilen Wiesen und Hängen mitten in den dann später umkämpften, Bergen, von wo man in Triests und auch Venetiens Richtung, weit in die Ferne, blickt. Restrealität.

 

* * *

Präludium:
Eine Konkave,

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damit alle die ermüdeten Knochen und Knöcheln, nach all den Lebens Rollenbesetzungen, wieder einen Stand verliehen bekommen, während sie sich wieder hinters Lenkrad pressen.
Komisch – und komisch fühlt sie sich an, diese Hockstellung; schwierig auch das Gaspedal zu finden – die Bremse, die wusste ich immer schon wo sie war.
Und schaffe es bis zum Supermarkt.
Da, fasziniert mich keine Geschichte.
Du hast mir viel besser gefallen – aber Schönheit ist vergänglich.
Eine Weile im Leben kann man ja Kurs halten, vier Wände verschaffen doch ein Ziel – mit Brenn-und-Heizofen und Abendbrottisch; Gymnastikübungen der Seele immer erst später, vorher auf allen Vieren sprechen ein Gebet, nach oben, wohin beziehungsweise zu wem auch immer, und das Glück dann..sollte scheinen wie perfekt.
Ich sabbere, weil ich mich mit der zu heißen Suppe vertan habe.
Ich brauche Englisch, ein Sprachunterricht wäre gut.
Könntest Du etwas leiser sprechen, beim mir den Kuchen rüber reichen?
Denn mit geschlossenen Augen, gerade wo anders seiend, lasse ich meinen Finger am Rand des Weinglases kreisen.
Oh ja, ich liebe Dich – wenn auch jetzt lethargisch(… )finde ich jetzt eine Rosine, die mein ganzes Mitgefühl erntet.
Intimität.
Immerwährende Geburtsstunde des Täglichen.
In Liebe.
Wo ist denn eigentlich der beste Freund?
Vom Stricknadelngeklapper geweckt, entwöhne ich mich vom Garn der Beziehungen? – go go Stiefeln stehen dort noch im Flur.
Das Nähkästchen zeigt Hoffnungen die noch offen.
Wer Recht hat, weiß ich nicht: ihr “die anonymen Augen“ immer.
Und über Freundschaft sprechen.
Alle die Nachnamen kenne ich nicht mehr.
Der beste, der erste, der zweitbeste, der alte Freund, der liebste, der gegangene… und Platon.
Freikirchengottesdienste, Glaubensinhalte, Gesichtsbilder und selbstverständliche Zukunft stimmen mich für kurze Zeit friedlich.
Bedeutet das konkret: habe ich keine Trotzphasen mehr?
Riskiere ich, mich zu bekennen? – mit dem Blick auf eine Zukunft, die eine vage Vorstellung bleibt in einem Becken aus Gold? – mit lauwarmem Wasser darin?
Es kreischt jemand – und es riecht nach Restalkohol hier rundherum: ein Umfrageproblem und kein Widerspruch, aber unangenehm sich immer ums anders sein rechtfertigen zu müssen.
Es ist besser, ich gebe meine Ernsthaftigkeit in dieser Situation auf.
Wie viel belüge ich mich selbst? – und welche/wessen Träume lebe ich?
Gravitationswellen und Wahl-Lawinen also – und gefundene sieben…Erdähnliche Planeten.
Astronomisch…
wie unsere Zustimmung, wie alle unsere Entscheidungen, gemessen zwischen Individualität und den vielen Konnotationen, die eine echte, modellhafte, repräsentative Demokratie ergeben.
Astronomisch wie unsere Gedanken, die eingebauten im Selbstmodell, das einer Selbsterfahrung gleicht.
Erbsen in der Hülse also.
Man schreitet eine Front ab … und guckt, fein säuberlich, mit geputzten Schuhen, ob man nun sofort umziehen muss oder sollte, weil eine Kollision, der Ursprung dieser, dann doch kleinen, Erkenntnis ist, wie die, beim (nach)denken was passieren könnte, wenn ein Stein (oder zwei) in einen seichten See plumpst und man sie  d a n n  sieht – die Wellen.
Des gesamten Raumes ist man sich allerdings nicht mehr ganz sicher.
Entwicklungsstand: Wandelbarkeit einer Illusion.
Im Alltag weiterhin aber dumpfe Unzufriedenheit.
Hörst Du in diesem Moment Geräusche?
Ist das Unglaubliche die Wirklichkeit?
Ein Fuhrwerk rollt bergan; dann die Berichte und das Winken.
Von dem Gebräu der Ehre der Empiristen, vielleicht mit weißem Moselwein oder einem erlesenen aus der Wachau begleitet, koste ich mit der Fingerspitze einen Kleckser.
Dolmetscher übersetzen und man trägt die Vorspeise auf, aufpassend, dass man nicht gerät in eine solche Erregung, die den Frack wieder in die Knie zwingen könnte.
Ein Traum schläft aber nicht.
Einzigartig ist nur das Handeln gegen die Normen.
Wenn die Grundlagen allen Wissens philosophisch uninteressant sind, muss ich dann fragen: was tragen Gravitationswellen zur Vielfalt des täglichen Lebens bei?
Sind Lügen auch Wellen?
Soll ich mir selbst was abkaufen??
Klageton im Wurzelholz, gekachelte Vokabeln, als würde mich alles langweilen und reizen.
Wellen über Wellen das Leben als Ganzes, besser, als Teil eines größeren Ganzen betrachten… .. . – ?

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                                                                 * 

Emìle kam aus dem Wald, aus einem engen Tal also – und lebte folglich, weil seine Eltern dahin übersiedelten, an einem Ort wo auch da nicht mehr alle auszuwandern hatten.

Mit seiner Familie verweilte er als Kind – also wuchs er da auch auf –  in einem Dorf mit breitem deutschen Dialekt, wo bei steigernder Nachfrage um Zimmervermietung, eine rege Mission-Tourismus-Aktivität im Entstehen war.

Es war schon immer ein deutsches Dorf, mit Ausnahmebescheid später.

Eine deutsche Gegend und Region im Staat Italien.

Mit einem Kirchenglockenklang á la gelobt sei Jesus Christus, strahlte rundum noch nichts Wirtschaftskompetenz aus, es gab nichts Spektakuläres zu erwarten, alle waren aber aufs höchste neu-gierig und durch das traditionsgemäße Knödelzubereiten in den Familien gab es das Restbrot Problem nicht.

Weizenmehl, Weißbrot und Semmeln waren wie spirituelle Bedürfnisse.

Kaum etwas war illegal, oder ungesetzlich.

Die Zeitkritiker hatten schwere Balken an den Grenzen gesetzt, somit war jede Eigenart deutlich – und betoniert geschützt.

   Ob mit Empathie, wollüstig-neugierig oder ach schau wie nett und so, in seiner Kindheit rein oder herum stochern will ich bewusst nun unterlassen. Das ist Intimbereich und will diskret so belassen bleiben, weil es auch bei Gott nicht interessant ist, bei dieser Art Geschichte, jetzt in Stolperer und Verfehlungen beim Prägungsprozess und den Folgen dieser sich zu suhlen.

Er brauchte ziemlich lange, um über Gesellschaft und Fruchtbarkeit was zu erfahren, denn die Zeiten in die er hineingelegt wurde und seine Eltern waren in der Tat noch keine Aufgeklärte und Wind und Staub wirbelten auf den zum größten Teil noch nicht Asphaltierten Straßen.

In so einem Zustand Gelehrsamkeit, also Lernfähigkeit aufzubringen, war für Emile mit übergroßer Neigung zum Fragenstellen und sich sehr anstrengen müssen verbunden.

Als Kind hat er – keine große Sache freilich diese – unendlich viele Stunden verzaubert verbracht. Eine Rege Neugierde hatte er aber an den Tag gelegt – und viele Reisen zum Gesundheitssprengel, weil er, hypersensibel als Wesen und sehr zart von Konstitution, nicht gerade also ein gesundheitsstrotzender männlicher Muskelprotz war.

Er hatte als Kind ein Herzfehlerrheuma mit sich, das bis zum 16. Lebensjahr, herum zu tragen.

Die vielen einsamen Stunden, Tage, Jahre, die er nicht wie die anderen (Buben) sie auf Schnee, oder hinter einem Ball, oder ähnlich anderer solchen entwicklungsüblichen et ceteras, den ganzen Tag verbringen konnte oder durfte, machten ihn zum regen frühen Grübler und Phantasierer.

Gelbe Blumen, die frühen Wiesen prall gefüllt also mit blühendem Löwenzahn, die Wandlung des diesen zu Pusteblume und der fleischgewordene Gott, dazu das Butterbrotpapier auf das er mit Tricks zeichnete, waren für ihn wichtige Dinge, die ihn in den Zustand des Versonnen Seins versetzten.

Abends lief im Wohnzimmer einer der ersten erwerbbaren Fernseher, mit Programm Rai.

Theorien über Kekse und der Chaos zwischen seinen Eltern in ihrer Beziehung, hatten sich in viel der seinen Zeit, zu der Zeit, eingedrückt; über Beziehung zwischen Eltern und Kinder gab es in der damaligen Zeit einfach nichts zu diskutieren.

Er sagte freilich auch nie ein aufmüpfiges Wort – und hatte einmal zugesehen, wie das gelegte Ei seiner Wellensittiche aufsprang, um ein Küken freizugeben, das gar lebte und das drei Wochen lang – und das so war, wie Mystik verbreitend.

Es gab auch eine Hilde die auf ihn aufpasste und ihn bekochte.

Eine Familie im ständigen Einklang war die seine einfach nicht, denn in den Räumen wurde sehr oft eher Saureres, also sauere Stimmung verbreitet.

Manch ein Kind springt bei sowas vom Stuhl, er wollte sich rückwärts aus diesem Zustand winden, beschloss, eben, also krank zu werden.

Vorrecht oder Zumutung?

Nein, es war für ihn ein Schmoren mit zurückgeschraubter Hörfähigkeit, um der der Sauermachern Sauermacherei zumindest manchmal Paroli zu bieten, dieser was gegenüberzustellen.

Ansonsten hatte er nicht sehr viel zu sagen.

Ein grüner bunter Chaot wurde er, auch in sich drinnen – und mit den Küchenstühlen baute er sich eine Welt, wenn die Prioritäten wollten, dass er alleine war. Das war sehr oft der Fall.

Man kann nicht sagen, dass diese Form der Liebe wie Unterdrückung auf ihn wirkte.

Sind nicht viele von uns, Kinder oder Opfer Enttäuschter Freuden und des aufgezwungenen Mitgefühls, gebündelt diese im Zuhause? ja er wars.

Wie diese Spannung, die sich bei ihm als Gelenkleiden festsetzte, also losen.

Emile war in diesen seinen ganz frühen jungen Jahren bereits gerne ein kleiner Geistes-Jongleur, er hegte seltsame Ideen, strickte eigenwillige Gedanken Assoziationen. Er schrieb bereits kleine Gedichte … und fand, die vielen Obstbäume in den Gärten und Gemüsegärten der ländlichen Umgebung vom Fenster aus betrachtend, dass er sich  fühlte, in diesen Tagen, ja Jahren, der sehr frühen Jugend, eben in diesem Stadium, wie ein (so sagt er heute über damals) Produkt der Modifikation.

Er phantasierte (zwangsläufig, denn er hatte einsam im Zimmer viel Zeit dafür) also gerne zu diesem Thema, wegen der Optik die sie ihm boten, um das Wesen der Früchte: Pfirsich oder Kirsche oder Aprikose; Hesperidium oder Zitrusfrucht, Beere zu deren Bedeutung – Traube oder Wassermelone, Tomate, Apfel, oder Birne und so weiter – und… um das bestäuben der Blüten.

Das waren für Emile wesentliche Fakts. Mit unendlich viel bescheidener Unerfahrenheit diese in einer Wahnwitzigen Geschichte eingepackt – wobei ich jetzt sehen sollte nicht Talent zu zeigen im Eigentore schießen.

Schließlich weiß ich nicht, was ich eigentlich mit der eher fadenscheinigen Aussage sagen wollte, dass er, Emile, wie ein Regisseur bei der Aufführung – eine solche war es in seiner Fantasie –  wie sich Früchte verändern da beistand, und wie diese – wie man sie auch immer jeweils benennt – sich am Boden, auf dem Rasen des Gartens des Bauernhofes wo er damals wohnte, reif vom Ast gefallen ansammelten.

Die frühen Früchte als junge Schauspieler in seiner noch sehr jungen Phantasie… – Bühnenarbeiter aber er wohl eher, und Benediktiner, in einer nicht ganz normalen Situation.

War die seine eine beklagenswerte Lage?

Alternativschauspielerrollen also ahnte er bereits schon voraus – und er verhielt sich folglich zum Leben wie ein bis zur Besinnungslosigkeit entfachter Schwärmer, gewisse Unzüchtigkeiten, Statisten und Bühnenarbeiter in seinem Schloss, auf den Brettern seiner Lebensschüler Bühne, innerlich bereits wegpustend.

Es war noch nicht die Zeit der Rettungsanker – und jeden Morgen sorgte man für Reinlichkeit; dieses das allererste existentielle Bedürfnis.

Er, kleiner Regisseur also, zeigte, wie man leicht erkennen kann, bereits Offenheit für Meinungsverschiedenheiten und Modelle. Erhaschte diese aus offenen, wenn auch noch unreifen, Blickwinkeln.

Die Früchte dieser Erde, zum Beispiel, die er nicht im nahen erspähbaren Garten beobachten konnte, fand er abgebildet, sie ausschneidend also entnehmend und sie an die Zimmerwand klebend, wenn er in den, damals noch seltenen, Magazinen die ins Haus flatterten, durchblätterte.

So wuchs an der Wand sein ganz eigener Baum. Ansonsten war er ganz normal.

Im Herbst waren da mehrere Kilos Bohnen, zum in Vakuum einkochen – und in der Regel ein Zentner Äpfel, wie Wertpapiere von den Bäumen die ich vorhin beschrieb, die er, Emile, als Ritual um sich selbst zu beschäftigen, schälte, dann das Kernhaus herausnahm. Blanchieren tat sie folglich die Hildegard, aber er stopfte sie dann in Dosen mit Schraubverschluss, die dann in den heißen Herdofen kamen, damit sie das Vakuum bildeten. Gefriertruhen gab es damals noch nicht – und mit indischem Kuli wurden Etiketten beschrieben.

Die Früchte vom Baum, oder des Baumes, waren also nicht mehr solche.

Ich bin überzeugt, dass aus Veranlagung, das wie etwas im Bereich des Wachsens und des dann Abtrennens auf ihn wirkte, denn den Früchten gleicht, so beobachtete er – und auch ich aus meinen eigenen gewesenen Transformationen – dass sie sich im Laufe des Werdung Vorganges tiefgreifend verändern. Umwandlung und dann die Unterscheidung. Diese sind entscheidend im Prozess der Identifikation und Individualisation, nicht nur aus Psycho-beziehungsweise-Phylogenetischer Sicht.

Emile aber musste sich damals zunächst damit begnügen, dass Hilde, sowie ein paar Tauben da draußen, seine Tage maßgeblich, nicht unbedingt zum herzlich lachen, füllten, als lebte er in einem Zwischendeck des Lebens, als Erstgeborener, achtgebend, dass das Leben ihn eben nicht zerreißen würde, er nicht zu viele Flecken aufs Gewand schmierte und mit einem „die Mütze ist wohl nicht dein Ernst“ es schaffte auszukommen.

Wenn man als Mensch und Kind sich in diesem Zustand noch befindet – so sehe ich es heute und weiter hier – ist man lose an der Wand des Lebens, auf keinen Fall noch frei weil zwangsläufig unter Beobachtung – ein sozusagen Buschwindröschen, noch isoliert.

Was Emile betrifft, ist das ja ziemlich lange her.

Volksgeschichtlich gesehen, freuten sich, im Gegenteil, seine Mitmenschen, da in dem Umfeld, mit nicht mehr so viel Kloßgefühl im Hals, also weniger Trauer durch Aufhebung der Isolation, paradoxerweise aufs wieder einverleibt werden, von anderen totalitär-konfrontativen-Motivationen und Instrumentalisierungen.

Es ist dies relativ lange her.

Aber offene Ohrmuscheln mit Gänsehauteffekt, die bei jemand das Mozart Requiem oder Jazzpianostücke von Garner(Errol) hätten hervorrufen sollen, waren nichts für Menschen dieser Zeit und Gegend, die sehr wohl aber ohne Werbeunterbrechungen sich ergötzen konnten, am Berichten im Wirtshaus, wie 3 Rehe am Straßenrand standen, als „sie“ nachts auf der Landstraße heimfuhren – und die Büchse Hergottnochmal nicht mit.

Um das so wie heute vehement vorgetragene Thema Glück mit Gänsehauteffekt, Glück als frohe Botschaft zur Menschheitsentwicklung, als Dopaminausschüttung mit Effekt wärmendes Wohlgefühl, in Liebe also Beziehung(en), ging es damals nicht; schon eher, eigentlich fast ausschließlich, um Federn gezupft von der Gänsehaut, und die Gänse gebraten für satte wohlgenährte Mägen, oder fallweise eben Rotwild, oder anderes vom Metzger.

Und Deutschland versuchte zu ergründen, wie es gründlich still helfen konnte.

Raffinessen und Harmonien waren, um Bombenleger und Panikmacher zu besänftigen, noch nicht präsent.

Mit keinem Gute Nacht Lied (das gesehen auch aus Emiles Perspektive) wiegte man mehr Kinder in den Schlaf, egal – und das, eben ja, etwas länger her.

Aber von solchen sozialen und politischen Friedhofsstimmung-Katastrophen wir Poliklinik-Politik, Sanatorium-Wirtschaft, Macht-Fettleibigkeit und wie heute andere der solchen, der Phantasie seien keine Grenzen gesetzt, hatte man absolut noch keine blasse Ahnung; diese stellten sich ein, im Laufe der kommenden Jahre, die eben andere Zusammenhänge und Bedeutungen erhalten würden, als die Tage und Zeiten die gerade da als sympathisch empfunden wurden und eine „nichts wird mehr Gefährliches kommen“-Selbstverständlichkeit innehatten.

Versucher in der Wüste gab es nur in der Sonntagspredigt und erst einige kleine Finanzkapitalismus Initiationen, kein Schulsozialarbeiter oder Projektleiter im Ökosozialbereich; die Welt empfand man, so wie Emile damals, als heil.

Man ahnt, schon beim dies Lesen, dass Nähe und Abstand für ihn mit emotionaler Beteiligung zu tun hatten und nicht – wie heutzutage – mit Flucht und Waffenarsenale.

Er übte fest, eine nicht in die Irre führende Beziehung zum Sein und zur Notwendigkeit von Poesie und Kunst … und Magie im Leben.

   In Emiles Augen – wie er, ab dem Moment wo er das 17‘te / 18‘te Jahr Alter erreichte, pflegte zu sagen; ich tue es heute noch – war leben immer, in neutraler Gemütsverfassung betrachtet, im Grunde eine Art Stipendium. Eines der Kognition, oder des kosmischen, auch metaphysischen, so gesehen auch genannt gottgeschenkten Bewusstseins. Also eines der Existenz; diese meistens eine übertragene, eine überlieferte, eine kaum integrierte, eine geprägte, also auch irgendwie eine gegönnte, und so weiter, eine mitunter wenig Bohemienhafte, oft eine im Grunde kaum originelle; eine kalte „hier oben in den Bergen“, aber auch anderswo… – überall, wo er Emile auf der Suche und sich sehnend nach „den reinen Formen“, den goldenen Schnitt, oder anderen Dingen, sich eine Zeit lang aufhielt, oder gerade aufhält.

Es war zum Beispiel September damals im Jahr soundso des seinen ganz frühen Erwachsenwerdens, als Emile, um heftige Einflüsse zu finden, diese ja suchend, die Reisen zu multiplizieren begann, und hatte dann – der Muse der Kreativität hinterher rennend – nach diesem ersten Ausbruch in die bewusste Selbständigkeit, weder Holland,  wo er – da war er gerade zwanzig – zum Beispiel Theo Wolvecamp, Mitinitiator der weltbekannten Künstlergruppe „CoBra“,  und Fritz Pitz, ein Fotograf der Promis, beide damals für ihn freilich sehr interessante Menschen, in Hengelo im Süden dieses Landes, besuchen durfte, sowie auch nicht den unsteten Fluss der Gefühle verstanden, geschweigedenn überwunden.

   Später ist er dann Allgemein-Bezeichnung-Künstler, ja, also auch Autor und Maler geworden.

Aufmüpfige Kunstszenen und moderne Manipulationsfähigkeit mochte Emile nie und mag sie nach wie vor nicht.

Richtige Kunstaffären also, hatte er anfangs, wie es die Natur der Dinge will, noch nicht, er war auch nicht in Wien geboren, sondern, ja, auf beziehungsweise mitten in den Bergen.

Haustore zur Oper, Studiobühnen und feine Galerien kannte er – freilich – auch noch nicht, das kam dann später.

Wie man neue Bekanntschaften macht, wollte also in den Anfängen von ihm erst gelernt werden, auch wenn die bereits schon am Burgtheater recht gut platzierte Schauspielerin, als Emile paar Tage auf Schnuppertour in Wien war, ihn in eine Schweiz Flucht auch mal mitnahm, das Gefühl aber war in der Folge, das eines üblen Tricks, da er gesammelt wurde, wie verfügbares Gut oder kleine seltene Münze.

   Manche Rahmen des Lachens und Lockens einer Zeit bekommen einem unter Umständen nicht – man nimmt also den Besen und kehrt; weil man ganz in sich drinnen doch überzeugt ist, dass man schon Verantwortung übernehmen müsse.

Verantwortung…

Verantwortung wie lange Unterhosen anziehen, in den Kalten Monaten zum Warmhalten? oder Mutter die es verantwortet hochhackige Schuhe anzuziehen, bewusst?

Verantwortung uns gegenüber, wie Reaktion als wir empörende Ungerechtigkeit erfuhren?

Rettungsanker in finanzieller Hinsicht haben Emile, in Bezug auf Verantwortung, da noch nicht beschäftigt; pädagogische Bedürfnisse wohl eher, und auch die ersten Hexen zum verstummen zu bringen.

Verantwortung war also keine Papierbällchen, die zerknittert, nach jeweils erledigte Klein-Anliegen, weg zu werfen.

Auch nicht etwas, wo er beim ersten Schnee hinauslief, mit sehr wohl angezogen die selbst gestrickten Fäustlinge, die er für solche Anlässe bekam.

„Ich will Dich küssen schöne…“ – „Er hat mich angefasst!!“, rief sie ohne Verständnis.

Also etwas dazulernen.

Es gibt auch da bei diesem Thema viel zu jammern.

Was ist Überforderung – was bringt Unterforderung – und welches Tun, welche Arbeit hätte für Emile Sinn gemacht…

Möglichkeiten der Handlungen auf dem Podest der Prioritäten, oder der Dringlichkeiten.

Verantwortung also – aus dem Erfinderlager abtransportiert – ist oder heißt diese die Welt verbessern?

Würde man Verantwortung übernehmen, lieber gegen Bezahlung tun?

Achtsamkeit, Ehrlichkeit, Ehrgeiz und das Besteckt richtig in den Korb legen.

Gewiss muss ein Neurochirurg aufpassen/achtgeben auf das was er tut, verantwortungsvoll.

Direkte Rückmeldung hat man – aber – nur bei sich.

Emiles Opa damals, meinte es sei für ihn verantwortlich, immer zu gehen, wenn es am schönsten ist.

Alles ist immer verschieden(st)e Sachen.

Gute – ‚richtige‘ – Entscheidung also, für einen guten Auftritt – oder für einen guten Anfang.

Objektiv betrachtet, hätte auch für ihn Verantwortung sein können, immer wieder wieder Kind sein, im richtigen Moment; klar ist diese eine sehr tiefenpsychologische Sicht, aber in diesem Zustand lauscht man unbelastet/unbeschwert nach den eigenen waren Gründen und prägt man andere Proportionen – talentfreie freie – in Bezug auf Brüste und Dinge, na gut, elementare Erlebnisse, zugegeben.

Also achten auf die Unterschiede zwischen Menschen.

Kahle Felsen haben mit Verantwortung nichts zu tun.

Ein scheinbar leichterer Weg – da die Berge sich nicht bewegten – war für Emile zunächst das Meditieren über die Fundamente des Kleingläubigen und auch des Größeren Komplexeren.

Aber kein Begriff des Großen gab ihm ausreichenden Halt, um Botschaften zu Verantwortung zu formulieren, lauter oder leise.

Und alles stand versteckt in den des Lebens Falten. Auch der Unsinn als solcher und das die Wiesen Runterlaufen diskutierend, oder die tiefere (Wolken kommen und gehen) erd-himmel-verbundene Suche des höheren Niveau des Geistes.

Nur Berge wissen.

Berge sind aber absurd, auch wenn sie den Horizont, erfrischend uneitel zum zurückrufen bringen, anstatt am Horizont weiter nach hinten zu verschwinden.

Alles also in keine Verantwortung gedrängt/getaucht?

Willst Du nicht jetzt erst etwas trinken?

Möchtest Du (etwas) probieren?

Was willst Du von mir?

Ich will gar nichts von Dir!

Was hätte Emile denn jetzt da kapiert!?

Sich Sorgen machen um die Zukunft!??

Irgendeine Lebens-Werbeagentur aufsuchen, die einen Vorschuss übrig gehabt hätte?

Glücklicherweise konnte Hilde (von der bereits die Rede war) sich zurückhalten eine ihrer niederschmetternden Antworten von sich zu geben.

Prinzipiell dachte Emile jetzt da – Verantwortung hin, Verantwortung her – dass er alles verdienen würde, verdient hätte, was das Schicksal für ihn – natürlich positives – bereithielt.

Zwei Polizisten schauten von da drüben vergnügt-schmunzelnd zu, als Hilde zu Emile „mein Gott „, den Weg entlang, stammelte „Du bist verrückt „.

Und die Lehrerin für Sozialkunde konnte auch ganz schön verwirrt dreinsehen.

In der Zeit der späteren Jugend, also des frühen Stadiums des Erwachsenseins, kommt für jeden (mehr oder weniger) unweigerlich der Moment, wo die Existenz drängt, plötzlich und unaufhaltsam, eine ernste Sache werden zu sollen: es wird einem klar, dass Impulse und Film Form annehmen müssen, von Huren, unter anderem, und von Heiligen hält man, in diesem Zustand, kaum (mehr) was. 

Emile beschloss deshalb bereits schon damals, in seinem Leben sich hinter einem Schatten, einer vollständigen Abdeckung, gar Sonnenschutz zu verstecken, er, der angeblich mit so vielen Talenten beschenkt zu sein schien; ein ersehntes perfektes Ergebnis anpeilend, mit der Feder, und den Korrekturstift, und den Pinsel der gerne geleuchtet hätte. Antiallergisch in der Wirkung alles, allerdings – und duftlos oft.

   Seine innigste Neigung war aber vom allen Anfang an die Äpfel vom Zweig zu schütteln. Überzeugt er, sein bevorstehendes Leben überraschend und deutungsvoll gestalten zu können. Um die Zukunft also nicht bange sein zu müssen.

Hier schleiche ich mich durch die Garage in die Diskussion darüber, gebe mir selbst einen Kuss auf die Stirn und lächle etwas traurig – denn im Moment wo ich hier schreibe, weiß ich ja wie es weiterging.

Nein nein, der Touch, der Hauch, von Traurigkeit hält sich in Grenzen – es ging ja noch nicht um die Anzahl von Knirpsen, die Emile künftig liebevoll fürsorglich in den Kindergarten begleiten würde – und um Titelblätter, die ihn nicht zitieren wollten, weil er ein zu moralisches Aas sein war.

Die Zukunft war damals in seiner Vorstellung bevölkert mit Metronomen, die den Takt hätten geben sollen für Glück, langhaariges, im Rhythmus seines musischen Blutes, auf der Tanzfläche der Spätpubertät nach dem rechten Rhythmus ringend – dies als evolutionäre Entwicklung seines Werdeganges, verwendend er noch eine eher linke Sprache.

Dorf Disco also?

An dem Punkt, versteht sich das von selbst.

Unbeabsichtigt entdeckte er aber auch andere Vorstellungen, die anders planen zum lernen erforderten. Er war also absichtsvoll, aber in gewissem Sinne noch absichtslos, mit geschlossenem Mund – im Alltag – weil er (noch) nicht viel zu sagen hatte.

Im Spiegel am Becken, das mit den geheimen Kursen auf des Lebens Sees, schaute Emile sich aber mit einer Mischung aus Verwunderung an (der Schiedsrichter in ihm immer bereit abzupfeifen), weil er eine revolutionäre Reihenfolge an einzutretende Ereignisse, wirre schon und auch aber mutige in den auslösenden Entscheidungen, vorausahnte.

Schlüsselerlebnisse diese?

Wie hätte er es da wissen sollen – und was sind, Hergottnochmal, solche? mit Schlüssel wofür? – aber nein, alles Slow Fox Erlebnisse-Choreografie zunächst.

Die Wege des Herrn (die der Herr zeigt) sind unergründlich. Diesen Satz hatte er gerade noch in den Seelenohren – und die Bereitschaft an sowas zu glauben, sich dem, dieser scheinbar-automatischen-Lösung, hinzugeben war noch groß.

Seine Straße war noch mit null genauen Vorstellungen bevölkert. Er fühlte sich im Grunde, in dieser Zeit, durchwegs wie eine Taube nach einer Bauchlandung; aber an seiner felsenfesten Entschlossenheit es zu etwas zu bringen war nicht zu rütteln.

Sich vorzustellen, dass er, Emile, vor dem Haupteingang des Lebens sich befände, war also noch nicht die Zeit.

In Bezug auf alles grün hinter den Ohren, tappte Emile – mit einer gewissen inneren Frechheit um nichts bange – mit einem „geh doch!“ in den inneren Ohren, in Partys der Vorstellungen von Zukunft. Das tat er in seltsamen Klamotten, mit Zufriedenheit und manchmal drei Stunden Spaß, dann aber wieder Stunden der Melancholie, Langeweile und Niedergeschlagenheit, rein virtuell mit Denkfehlern, ziemlich tollpatschig herum/umher. Sehr wohl aber doch sich einen stattlichen Turm vorstellend, den alle hätten beachtenswert gefunden, weil er da drinnen, von da drinnen nach Großem Ausschau haltend, Dinge der Glücksverwirklichung erreichte, diese herstellte also erzeugte – und auch verbreitete.

Es hatte ihn immer noch beeindruckt, wie Herr der Jesus Christus die Welt verbessern, ja retten (-?-) wollte, unbedingt.

Kleine Lebens-Momente … kommen allerdings erwiesenermaßen aber unzählig viel öfter vor die Großen.

Unmittelbar zu erreichen – und für Emile darum zu ringen – war das tägliche Wohlgefühl. Den Selbstbetrügereien, Denkfehlern und der Nachtigall die unten am Bach ihre „Weise sang“ zum Trotz.

Also um ihn alles Mikroplankton noch, als Nahrung für den Geist.

man at work… .. .:

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p1070917

Ich bin von Vaterseite  Ladiner-Rätoromane – einer aus Fodom

https://de.wikipedia.org/wiki/Fodom

– dieses Volk also auch die Ureinwohner von Orten die hier an manchen Stellen umschrieben.

Das bin ich:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ivo_Rossi_Sief

und das

http://www.ivo-rossi-sief.at

und

https://drive.google.com/file/d/1AG_XeKZecnR985FUESr3xnH9U5GAH3x7/view

und

http://www.ejournal.at (anklicken „literatur.primär“ oder „ak.tu.ell“ – links ganz oben)

= = =

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Dieses Buchvorhaben wurde 2018 mit aktuellem Arbeitsbeitrag über das Amt für Kunst und Kultur des Landes Tirol subventioniert –  –  Druck

 

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