Was ich will

über Was ich will

ENTREE (Randdaten zum Buch-Vorhaben):

Der Roman – das soll erwähnt sein – entstand im Zeitraum von zwei Jahren als „iPad-Roman“ – geschrieben also dieser gänzlich, durch das Tippen mit einem Finger auf oder in dieses Medium. Da er es folglich immer dabei hatte, konnte der Autor unmittelbare Emotionen und Regungen einfangen – und im Text (genauso unmittelbar) einfließen lassen – die bei den Ur-Momenten seiner Begegnungen mit Menschen und Dingen, fühlbar, in seinem Gemüt, hochstiegen beziehungsweise niedersanken. Dieser Zustand des Unmittelbaren ist Boden und Nahrung für seine auf diese Weise entstandene eigenwillige/eigensinnige Sprache, auch in Rhythmus und Ton.

 

 

„GRANATAPFEL_©-(copyright)-INNENLEBEN“

 

Genre: Werdung-Roman

Geplanter Umfang: ca. 250 Normseiten

Zustand: Manuskript grundsätzlich  fertig – wird gerade lektoriert.

Geplante Fertigstellung: September dieses Jahres 2019

 

Ivo Rossi Sief (Ivo R Sief-Røten)  (Curriculum Vitae: https://de.wikipedia.org/wiki/Ivo_Rossi_Sief) – am 21.06.2019

 

 

INHALTSANGABE / EXPOSÉ:

 

Im Roman lässt der Autor seinen Protagonisten, „der“ wohl seine Anima darstellt (diese als „Figur“ so gewählt, als stehe sie sinnbildlich für jeden von uns in der Raum-Welt) von Geburt an Menschen und Dinge begegnen, Konfrontationen erfahren, somit Situationen meistern, oder auch nicht. Der Autor beschreibt/umschreibt aus der Optik der seelischen Ebene also alles, was auf dieser Welt eine “Werdung“ ergibt, eine solche ausmacht. Für jeden von uns, jeweils.

 

Im Roman geht es (über ganz persönliche Erfahrungen empfunden), um das, was an allen Wällen unerträglich ist.

Es geht auch und vor allem um das Weggehen und um das Ankommen, um ein Heimatfinden und das Heimischwerden, um ein Nachdenken über Heimat, weil es – immer – um (ein) Herkommen geht.

Es geht also auch, nein primär, um Akzeptanz, also um das Recht auf Eigenwilligkeit und Eigensinn, letztendlich das Recht auf Individualität.

Es geht somit um Existenz … und um Behausbarkeit.

 

Heimat … ist dort, wo man Warmherzigkeit findet – und dieser auch begegnet.

 

In „Granatapfel“ schreibt der Autor – sehr wohl auch – über Hetze und das gehetzt werden. Das, so wie er es sieht, gilt für viele, wenn nicht für (fast) alle – und ist fast unerträglich geworden, in dieser Zeit.

Auch das will er in diesem Buch beschreiben. In Form und Tempo.

 

Der Protagonist – hier im Roman – sagt, dass ein Zustand von Vergnügung sich nur empfinden und also beschreiben lässt, wenn das Gefühl nicht mehr da ist, beherrscht zu werden. Diese Aussage wird mit Formen und farbigsten Nuancierungen ausgelotet.

Dann legen sich wieder Grautöne bis hin zu tiefstem Schwarz wie eine Folie über die Farbfluten. Weil diese als Mittel, wie in einer jeweiligen „Kommunikation vorher“, nicht mehr ausreichen.

Die Bild-Sprachsyntax wird immer wieder um mehrere Ebenen erweitert.

Einen existentiellen Lyrismus, in etwa nach der Kunstauffassung Jean Cocteaus, lässt der Autor seinen Protagonisten ausleben. Wenn er etwas fröhliche Leichtigkeit findet, ist diese Ausdruck einer Identifikation mit jener Philosophie Jean Cocteaus, die besagte, dass es in der Kunst „keine andere Ebene gibt, als die der Liebe“.

Sozialkritisch sind alle die Bilder-in-Sprache im Roman als Spiegelbilder einer inneren Erregtheit zu Verstehen.

Als Signale der Hoffnung, vor dem düsteren Hintergrund einer zunehmenden seelischen Vereinsamung und Verarmung.

Der Autor will Wirkungen erzielen, die betroffen machen wollen. Entscheidend ist, dass die gefühlsmäßige Erregung auf den Leser übergeht, diese ihn emotional berührt – die Zartheit, das filigrane Nebeneinander und die Ineinander-Verschachtelung.

Es geschieht alles in einer ganz persönlichen Stimmung; mit dem Gefühl, der Protagonist würde sich austoben. Im Situationen-Komplex vielschichtig, kontrastreich, gestisch – subtil strukturierend.

Die Kommunikation misst sich an der Erfahrungswirklichkeit und reift somit daran.

Der Schwerpunkt liegt nicht unbedingt im Autobiografischen: Die Molltöne wollen (ähnlich wie bei den Tieren mit ihrem Revier) das Erreichen eines höheren Reflexionsniveaus markieren. Den Leser aber daran teilhaben lassen.

Der Inhalt will zu einem Diskurs über das menschliche Sein auffordern. Dies balancierend auf den unwegsamen Klippen der zwischenmenschlichen Beziehungen und der letzten, letztendlichen, großen Fragen. Diese tastende Annäherung an die Sinnfrage beherrscht den Faden dieses „Werdung-Romans“.

Nie verleugnete der Autor aber zwischendurch aufblitzende Selbstironie und Heiterkeit.

„Das Schicksal ist blind“, sagt der Autor. Das mag stimmen, aber die Geschichte, die es schreibt und die Lebensfurchen, die es hinterlässt, wurden mit möglichst großer Sensibilität und untrüglichem Sinn für Komposition und das Wesentliche hier zu erzählen versucht. Als materielle Zeichen der Freiheit der Gedanken – zarte Sprachfehler/Sprachfelder aus einem weißen Blatt entworfen.

Ein Tagebuch im Großformat – um vom Elfenbeinturm des Autor-Künstlers auszubrechen: Um sich einzumischen, um der Realität ins Auge zu sehen.

Ein schreiben, voller Energie und so, als ob der Autor (der Protagonist) des alleinigen Gebrauchs der Sprache überdrüssig wäre, mit Zorn und Freude und seiner Meinung von der Seele. Wort und Schrift sind in der Intention nur das Bild dahinter.

In dieses Schriftfeld projiziert er – und beide also – bis zur Unkenntlichkeit zerlegte Emotionen. Als seien es – für wahr – nach außen gefallene Träume. Eine Landkarte, die eigene, die das Geschriebene überlappt.

Der Autor lässt ästhetische Gebilde zart, sensibel, kaum aufdringlich, immer poetisch entstehen. Ab und zu wirkten manche Visionen bizarr; sie lösen sich auf, und zerfallen.

Was sonst.

Manchmal.

Er verdichtet die Seelen-Lebens-Situationen oft, um sie, je weiter sie sich vom Zentrum (des Geschehens) entfernen, in einem diffusen Nebelschleier verschwinden zu lassen.

Und es gibt auch schwarze Striche (wie Spuren von Elementarteilchen auf einem Bildschirm) in seinen Sätzen.

Der Autor geht – das als Konstante – „ganz eigene Wege“; so sagte man – er tut Gratwanderungen zwischen Innen- und Außenwelt.

Er hält schöne Visionen, Träume, auch Zufälle und Graues im Leben fest.

Da-und-dort nichts als Realität.

Es ist sein Versuch, den Spannungen dabei Herr zu werden, Gegensätze auszugleichen – ein Versuch, Reflexion und sein Ursprüngliches miteinander zu verbinden.

Um vielleicht so (oder nur so, auf diese Weise) seiner Vision von Freiheit näher zu kommen.

Es ist kein leichtes Unterfangen – alles.

Denn sich vorstellen oder sehen, das ist das eigentliche Dilemma.

 

Dem Protagonisten hatte das alles viel gelehrt – und auch mit gesteigertem Wissen Selbstzweifel aufkommen lassen.

Er fand/findet immer neue Lösungen, absolute Ehrlichkeit ist ihm ein bedeutsames Anliegen.

Er will in der Befreiung von Vielem aus althergebrachten Begriffsbezügen tiefschürfende Gedanken um die lebendige Philosophie darlegen.

Und wo es nur geht baut er die Psyche – die Seele – in seine Aussagen mit ein. Dringt durch differenzierteste Hintergründe in tiefe Seelensphären.

Seine.

Es geht bei diesem Abenteuer „Granatapfel – Werdung Roman“ um die Erscheinung, auch um die Ausstrahlung, um den ersten Augenblick, die ersten Momente von Begegnungen, den stimmigen ersten Eindruck, den Urzustand der Begegnungen, wo noch kein Wort gefallen und doch schon alles gesagt ist. In diesem Zustand länger zu verweilen ist die Absicht der künstlerischen Geste.

Die Absicht auch einen Moment tiefen Menschseins, intensiver Menschlichkeit zu erhaschen.

Gelangweilt hat sich der Autor – offensichtlich – nie und hatte auch nie Angst vor dem Himmel. Und der Protagonist hatte sich ständig, ja ständig, ein „Mach dir keine Sorgen, du kannst es schaffen“ zu verpassen.

Manchmal lächelt er auch und manchmal leuchteten seine Augen voll Emotion.

 

Ich spreche (lässt der Autor letztendlich im Roman sich selber sagen) über mich; dann sollte ich ja besonders leidenschaftlich sein.

Wie soll ich mich normal kommentieren?…, das wäre doch ein bizarrer Spaß.

Prinzipiell fand ich nichts Ungewöhnliches in und an mir.

Mein Gesicht war und ist mein bestes Medium.

Es ist nicht alles, was ich mir vorgestellt hatte. Das ist nicht schlimm, das tut nicht weh. Es kann ja kommende Nacht passieren. Das, was ich mir vorstelle.

Jedes Objekt einer Vorstellung kann aus dem Bild springen, es geht – dann – nur um das Beherrschen.

Das Auge ist oft im Wege – man überlege: Selbst wenn man sich küsst, neigt man dazu, den Kopf auf die Seite zu kippen. Vielleicht aber das,

um hinter den Kuss zu sehen….

 

(Ende)

 

ich ..... reith

 

 

©Innenleben

                                                           * * *                                            

W I E N

(Hommage   an   Friedrich  Achleitner

Ich war aber vorerst Teilnehmer in einem Film – ich noch ohne Profil – mit kaum herzeigbaren Fotos, ich, der keine Lieblingsbücher nennen konnte. Kurz gesagt ich war hier noch wie zufällig, in Wien, mich noch oft wie auf einem Dating fühlend, von dem ich nichts wusste, weil ich noch kaum etwas darüber kannte.

Viele Menschen handeln erst nach gesammelten Erfahrungen, ich nicht.

Damals, und auch heute nicht; da braucht’s keine Prognose mehr.

Ich hatte damals nicht – absolut nicht – die Fähigkeit etwas einzuschätzen, auch das nicht, was ich gehört hatte.

Realität, Erwartung, Lücken dazwischen, und Fehler: Alles Dinge eines noch Fremdbestimmten: Ich.

Was stimmte mich zuversichtlich – stimmte mich das etwas überhaupt? – Sodass ich Vertrauen an was ich – da in Wien – tat hätte gewinnen können?

Nichts spricht von einem Beweis, es hätte auch wieder (nur) eine kurze Geschichte werden können.

Fallstudien beim Werdegang?: Um diese Sache herum muss man alles selber erfinden, vertrauend, als Lebensprobant, auf etwas Vorstellungsvermögen, das Schritt für Schritt Themen des Lebens zu schreiben ermöglicht.

Beziehungen – auch zu den Menschen knüpfen.

Subjekte – Karikaturen – Darstellungen… immer wieder Probleme erfahren, die dann lösen. Um zu etwas Wissen zu gelangen. Wenn dies dann auf diese Weise nicht geht, über Wissen zumindest was lesen, zumindest irgendwelche Artikel darüber.

Würde man mich interviewen, würde ich sagen, ich hätte mir damals am liebsten all das auf der Haut tätowiert, sodass es flink zu mir gehörte und hätte es ohne groß verinnerlichen zu müssen salopp herumgetragen und ich hätte über die vielen und aber vielen Fragen lächeln können, die nach gescheiten Antworten schrien.

Nein, nein, ich war schon etwas stark und suchte in den Mitteln der Ästhetik nun etwas an Imposanzgehabe, auch, ja, im Aussehen, in dieser noch jungen neuen Phase. In der diesen, in der ich bislang nur erreicht hatte, dass es passierte, als würde ich mich mitten auf einem Fußballfeld befinden, wartend auf den, auf einen Anpfiff, bereits schon hoffend, nicht zu verlieren – noch nicht an Exklusivität denkend, aber hoffend, Qualität zu erreichen.

Wo aber der Unterschied in allem und zu allem, was bisher in meinem Leben gewesen?

Spezielle Themen großwerden zu lassen lag mir noch fern. Von Schlagzeilen und Artikeln über mich und mein Tun träumte ich (noch) nicht, beides hatte auch mit dem, was unmittelbar bevorstand, nichts zu tun, nichts war auch nur mit einem Hauch von solchen Ansprüchen konfrontiert.

Das Einzige was ich höchstens mir erlaubt hätte vorzustellen, war eine etwas glänzendere Lebenszeit, eingebaut diese in einen etwas höheren ökonomischen Rang.

Juwelen, Schmuck und üppige Luxus-Federn, Überselbstbewusstsein, als Träger meiner Wichtigkeit, wie Attribute der Persönlichkeit, diese extrem betonend, waren auch nichts für mich – weil ich sie damals (ich war, wie sehr viele, damals so drauf) für in Säcken abgefüllte Asche hielt.

Fragen, die mich und mein „wahres Ich“ betrafen beharrten auf keine Antworten.

Aber auch nur so lange das, bis der Grund, der extreme, überprüft werden konnte, warum ich – als soziale Auswirkung meiner vorhergehenden Art zu sein – mich hier jetzt, in einem leeren Seelenraum befand.

Über mich selbst nachdenkend erfuhr ich zunehmende Bedeutungslosigkeit. Und fürchtete, dass diese von der Gesellschaft um mich herum wahrgenommen würde.

Mein Seelen-Urerlebnis war es also, dass ich mich selbst, das erste Mal – und hier in Wien – hie und da als Individuum grau und unbedeutend fand.

In diesen Momenten litt ich für wahr – aber dies war nicht genug, denn ich hatte, zudem, auch niemanden im Grunde als Vorbild, der mir den Wunsch vermittelte, wie ich wirklich sein sollte.

Es ist der Sinn des Selbst anscheinend, selbst drauf zu kommen.

Einem Kult des körperlichen Zustands unterwarf ich mich aber nie.

Mein Körper, sein Zustand, und „etwas tun“ als Form des Sozio-Physiologischen-Wechsels, Appelle aussendend und Zeichen setzend, dass ich als Mensch in meiner Individualität wahrgenommen hätte werden sollen … also, das war nicht, eigentlich nie, mein Anliegen und mein Weg.

Es galt als keinerlei Zeichen eines Protests, dass ich eine oberflächliche Definition von Körper besaß und die Einzigartigkeit in die Welt der Ideen verlagert wissen wollte.

Aber nein, da war nichts an mir beängstigend: Ich war ein Proband in einer noch für mich unverständlichen Umgebung und Welt, der Beziehung, eine möglichst jetzt positive, zwischen allem und den Menschen übte, und hatte, das ja stark, Interesse an neuen Informationen.

Themen und Informationen waren ab da jetzt doch wichtig; ich musste sie nicht wählen, sie kamen in Fülle auf mich zu.

Ich war, auf der Akademie und im Leben, ein Teilnehmer, der nun Unwissenheit, durch die Folgen der Veränderung, mit Kontrolle austauschen wollte. Diese bittend sein Leben – das bis hierher eher verstümmelt – frei von Fahne und Zugehörigkeit, in Freiheit also, die Schritte tun zu lassen, die – zwar, oder weil, jetzt komplexer – ich dann nicht mehr stornieren hätte wollen.

Mein Lebenssymbol schien sich mit einem „Für-immer-und-immer“-Hauptmerkmal schmücken zu wollen, das, als Verbindung zwischen der gewesenen Bedeutungslosigkeit und Kompensation und der jetzigen Einkerbung und Prägung, nicht mehr entfernt werden sollte.

Ich war ein durch Zufall Rekrutierter, der nicht genau wissend, durch welchen Schmerz vorher gestochen, jetzt mit einer drastischen Kette an neuen Bildern, neuem Habitus und Lebensstil und viel Mobilität immer schärfer die Notwendigkeit, innen groß zu werden, spürte.

Ein neues „Zuhause“, eine neue Gesellschaft um mich herum, einen vermeintlich jetzt sicheren Platz, sinngeladene Beschäftigung, die Zugehörigkeit, wie in einer großen Familie, zu einer einschlägigen Gemeinschaft, versprachen Identitätserlangung.

War ich doch weitgehend mein ganzes Leben, bis hierher nach Wien, so unterwegs gewesen, dass es egal war, dass von mir als Individuum nicht viel davon übrigblieb.

Eine Beichte diese, die nur für die Dauer des Lesens dieses Satzes gilt – und nicht länger als für heute bis zur guten Nacht.

Der Verlust meiner alten Identität, so stellte es sich heraus, würde mich auf modernere Formen des „Jetzt geht’s (mit Kohärenz und einen Hauch von erreichter Sicherheit) unter die Haut“, einstimmen können.

Ein Haus, fürs Erste nun frei von Identität, war jetzt für wahr mehr ein neuer Körper für mich, als ein Haus.

Etwas war hier in Wien bereits verinnerlicht, fast wie neue Muttermilch, die direkt in diesen meinen neuen Körper griff, und das eben „unter die Haut“ gehend.

Ja, ich war bereit mich zu ändern, dies dauerhaft und endgültig.

Die Frage war, wie dies nun mit Sicherheit schaffen!?: Die Veränderung als nun dauerhaftes Element meiner (neuen) Persönlichkeit. Die jetzt, jetzt möglichst unauslöschlich, in den neuen Gefühlen des Ausdrucks meiner Identität zugeordnet war, damit sie ihren eindeutigen Ausdruck fand.

Gefühle, die heute, wo ich hier schreibe, auch immer noch die gleichen in mir sind.

(…)

Ich musste damals gleich zu Neujahr für eine Prüfung eine Abhandlung über meine Intentionen beim Studium abliefern.

Ich schrieb folgendes:

Ein Teil von mir ist Maler.

Wenn ich in die Farbe gehe, überfallen mich diese Gedanken: Wenn ich ein Werk von mir betrachte, dann habe ich den Jetzt-Zustand eines Prozesses vor Augen, der auf die Entstehung dieses Kunstwerkes zielte und der mit dieser sichtbaren Lösung abgeschlossen ist.

Alles, was davorliegt, die Blickstrecke zwischen Einfall und Realisierung, ist in diesem Kunstwerk enthalten, aber für viele Betrachter nicht nachvollziehbar.

Was würde eigentlich geschehen, wenn da eine leere Leinwand wäre, wenn ich dadurch auf eine makellos weiße Papierfläche oder meinen Malgrund blicken würde.

Wie käme die Idee aus dem Kopf auf diese Leinwand, aufs Papier?

Vielleicht würde ich einfach anfangen, oder aber womöglich zögern, so, als ob ich eine unbezwingbare Berührungsangst überwinden müsste. Ich könnte natürlich irgendwo beginnen und hoffen, dass mir der/ein Zufall weiterhilft. Wenn das schiefgeht? Korrekturen wären eine Möglichkeit, die Wege zu multiplizieren.

Die Schriftsteller haben es also bei Korrekturen leichter, James Joyce hat zwischen und neben den bereits gedruckten Zeilen der Fahnenabzüge halbe Kapitel seines Ulysses neu formuliert, mit nachträglichen Veränderungen.

Für mich als Maler ist mein Malgrund, das handgeschöpfte feinste Papier, kostbar und somit wertvollste Inspiration, die zum Bildträger wird. Und ich verhalte mich geistig-seelisch ganz stark neutral zu diesem Werkstoff. Je nach der Mischung der Ursubstanzen ist die Grundierung heller oder dunkler, transparenter oder opaker, auf jeden Fall aber wird die Fläche atmosphärisch aufgeladen und es ist, als würde ich dann in die luftige Unendlichkeit hineinmalen.

Und das ist durchaus kein von malerischen Tatbeständen abgehobener Lyrismus, denn durch die unfassbar lichte und farbfrohe Aura dieses Bildträgers gewinnt die Malfläche eine unbestimmbare Tiefe, aus der die Farben nach vorn, auf mich Betrachter zu, sich bewegen, abgelöst vom Grund, auf dem sie schweben.

Die Art und Weise, wie ich dieses Material, mit dem ich Kunst entstehen lasse, präpariere, lässt den Schluss zu, dass die sorgfältige Zubereitung der Bildfläche als entscheidendes Vorspiel zum eigentlichen Schaffensprozess aufzufassen ist.

In dieser Phase baut sich eine Beziehung auf zwischen mir und der Arena meines unmittelbar bevorstehenden Werkegestaltens.

Das grundierte Feld verhält sich nicht mehr neutral, durch die leichte Tönung liegt eine schwer bestimmbare Stimmung im Äther, die ich assoziativ einzukreisen versuche. Mit reinen und auch tiefen Empfindungen.

Wenn ich in dieser Färbung drinnen bin, mische ich mich beim Malen nicht ein, komme nicht dazwischen, sondern folge nur meinen Empfindungen.

Malerei aus Empfindung teilt sich direkt mit, ohne den Umweg über die Abbildung, was allerdings nicht heißt, dass dieser Art von Malerei die Wirklichkeit abhandenkommt.

Kunst und mein Gelebtes reflektieren meine Welt-Erfahrung und sie ist schon deshalb in irgendeiner Weise immer gefärbt von der Wirklichkeit. Auch wenn sich die aus Farben und Formen entstandenen Bilder der Wirklichkeit nicht direkt auf einen wahrnehmbaren Gegenstand bezieht.

Was also, konkret, ich gerade darstelle, ist durchaus gegenständlich lesbar, vorausgesetzt, man sucht nicht das Falsche: Ich beschreibe nämlich nicht Dinge, sondern gebe das emotionale Erlebnis bei der Begegnung mit diesen Dingen wieder.

Fantasie lässt sich auch anders stimulieren, sie kann auf meine momentane Lebensstimmung reagieren oder auf eine Zukunftsvision, die mir im Kopf herumgeht.

Auch sind es Sätze, die mich beschäftigen.

Auch der Jean Cocteaus: „In der Kunst gibt es keine andere Ebene als die der Liebe.“ – ein Plädoyer gegen die kalte Perfektion und für das emotionale Meisterwerk.

Ein Kunstwerk, das seinen Ursprung hat in psychischer Erregung, besitzt aus der Empfindsamkeit des Künstlers gespeiste Energien, die sich übertragen auf den Betrachter.

So mache ich Cocteau zu meinem Cicerone, der mich, wie einst Vergil Dante, bei meinen Erkundungen der realen und imaginären Wirklichkeit ständig begleitet – und der Gedanke verwandelt sich in ein Bild, welches aber besitzt, wovon der Gedanke nur träumt: eine eigene, eine eigenständige Wirklichkeit.

Wie jeder von uns.

(***)

Es geht hier,

um das, was an allen Wällen unerträglich ist; dies, über meine ganz persönlichen Erfahrungen empfunden.

Es geht auch und vor allem um das Weggehen und um das Ankommen, um ein Heimatfinden und das Heimischwerden – um ein Nachdenken über Heimat,

weil es um (ein) Herkommen  geht.

Es geht also auch, nein primär, um Akzeptanz, also um das Recht auf Eigenwilligkeit und Eigensinn, letztendlich das Recht auf Individualität.

Es geht somit um Existenz … und um Behausbarkeit.

Ich beschreibe – sehr wohl auch – die Hetze und das gehetzt werden. Das, so wie ich es sehe, gilt für viele, wenn nicht für (fast) alle – und fast unerträglich geworden, in dieser Zeit.

Im Buch … wollte ich dieses auch Beschreiben. In Form und Tempo.

Heimat …

ist dort, wo man Warmherzigkeit findet – und dieser auch begegnet.

Ivo R Sief-Røten, am 29.04.2019

 

„GRANATAPFEL_©-(copyright)-INNENLEBEN“ – Werdung  Roman

 

Aus der Musik:  tempo andante con moto – in crescendo:

Immaginäres Deckblatt (ohne Anspruch auf Endgültigkeit):

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Das bin ich:

 

ich ..... reith

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Ivo_Rossi_Sief

und das

http://www.ivo-rossi-sief.at

und das

https://drive.google.com/file/d/1QCJcbtIo8UnMKj7PL9LqtlzGBIuYSyZx/view

und das

https://drive.google.com/file/d/1QCJcbtIo8UnMKj7PL9LqtlzGBIuYSyZx/view

und

http://www.ejournal.at

(Klick auf  „literatur.primär“ oder „ak.tu.ell“ – links ganz oben)

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Die Arbeit am Buchprojekt wurde durch Arbeitsstipendien

über das

Bundeskanzleramt Österreich / bmukk / Abt.Literatur

Amt für Kunst und Kultur des Landes Tirol

Amt für Kunst und Kultur Magistrat Stadt Innsbruck

subventioniert.

***

Das Manuskript – mit seinen 226 Seiten – ist (nun) fertig.

©Innenleben

Heimat
ist dort,
wo man Warmherzigkeit findet – und dieser auch begegnet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ivo_Rossi_Sief

– – –                                 

(Hommage  Friedrich Achleitner – der mein Professor war

Es geht um das, was an allen Wällen unerträglich ist.

Es geht auch und vor allem um das Weggehen und um das Ankommen, um ein Heimatfinden und das Heimischwerden – um ein Nachdenken über Heimat,weil es (immer) um (ein) Herkommen geht.

Es geht also auch, nein primär, um Akzeptanz, also um das Recht auf Eigenwilligkeit und Eigensinn, letztendlich das Recht auf Individualität.

Es geht somit um Existenz … und um Behausbarkeit.

Ich schreibe – sehr wohl auch – über Hetze und das gehetzt werden.

Das, so wie ich es sehe, gilt für viele, wenn nicht für (fast) alle – und ist fast unerträglich geworden, in dieser Zeit.Auch dieses will ich in diesem Buch beschreiben. In Form und Tempo.

Heimat … ist dort, wo man Warmherzigkeit findet – und dieser auch begegnet.

Ivo R Sief-Røten, am 17.07.2019

ENTREE:

Erstens, ich weiß nicht so recht, was anders war, was ich bei dieser Show besonders finden sollte, beziehungsweise wollte.

Zweitens, die Leute denken sich, der Mensch sei ehrlich.

Wäre ich denn nicht so inakzeptabel breit geworden, würde ich die Fall-Selbstkritik so lesenswert profitabel definieren, dass vieles meines Selbsts ab jetzt, ab diesem Punkt eben, demütig vor allem, ja, aber vorwiegend, also grundsätzlich, total liebenswert und nett im Biss erscheint.

Was ist von mir selbst aber viel, so viel also, dass auch Kritiker auf weiteres Tun dieses Teiles von mir, der sich nicht so dumm und ohne Kontrolle über sich selbst geben will wie der Rest meines beeinflussten Wesens (so – und beeinflusst eben – gestaltet sich ja der Schutz jeder integrierten Spezies) angenehm einverstanden reagieren könnten.

Drittens, ich sehe, ich schlampe gerade.

Meine Augenwinkel nehmen, auch gerade, einen orangefarbenen Punkt seitlich von mir wahr.

Signal für jetzt – aber bitte – gleich Stopp! …?: Nein, es ist das Ich-habe-jetzt-fertig-Lichtlein der Spülmaschine.

In letzter Zeit, hätte ich keine Schwierigkeiten beim Einschlafen.

Alissa dreht sich an ihrem Schminktischchen sitzend um und sagt: Was denn …?, wenn man richtig glücklich ist?

Nun, ich stehe, bei dieser Gelegenheit Buch schreibend, im Gegenzug etwas aufmüpfig da – während du so mit mir redest, denke ich gerade.

Und lockere sofort meine inneren Zügel – und denke, dass Bewegung (es spielt aus dem Musikplayer gerade eine Sonate) in meinem Inneren, somit in meiner Seele, nur durch eine Verbindung mit dem Reichtum der Beziehungen, die aus gemeinsamen Reflexionen und Gemeinsamkeiten bestehen, entstehen kann.

Interessen und Nöte der Welt? – Na gut, aber die sind zwangsläufig wie auch-und-eben die nackte Haut beim Menschen: Man schafft die Reproduktion der Not nur zu ändern, wenn man vor den allerersten Anfängen dieser es schaffen könnte, sich ihr zu, sie gestellt zu haben. Da eben, und bevor sie zu einem Element der, besser gesagt einer, gewissen feudalen menschlichen Kultur wurde; und nein, es geht dabei nicht – und ging nie – um haarige Affen.

Bewegung. Entsteht diese in mir aus dem Farbenspiel der Natur? von einem Ruf, der von einer-deiner?-angenehmen Stimmen kommt? oder von einem – gelungenen, von mir gemalten – Bild? von hinter der Oberfläche/Oberflächlichkeit der Interessen?

Ergreifende Blicke eines Hundes?: Nein, so was war nie meins, aber sehr wohl ist meine Sache die Tragödie (Tragödie als Form des Dramas wie Komödie).

Alissa (es bleibt offen – und jedweder Interpretation freigegeben –, ob sie reale Person ist oder meine Anima) hat inzwischen die Augen geschlossen, das, was ich gerade meinte, ging ihr zu nahe, oder eher zu weit, und sie versucht, mit ihrer ganz eigenen lieblichen Entschlossenheit (eine, die, wenn Alissa glaubt, es sei der richtige Moment, alle anderen Empfindungen zu verdecken schafft) mich von diesem meinen Ausgang abzulenken, hin in Richtung unmittelbares Leben.

Ihr Atem geht immer leise. Sie atmet so, als wären ihre Atemzüge Schritte durch ganz andere Tore. Bei stark freien Geistern ist das unvermeidlich und kein Grund, weil so eben schön, sich dagegen zu entscheiden. Sie tut ihre Schritte angenehm weiblich, ganz.

Ein leichter Nebel steigt gerade aus dem Tal, und es hat Helligkeit, irgendwie eine heilsame, in den großen Fenstern.

Es gab – es ist nicht lange her, und dies gesagt „zum Heilsam“ – ja Zeiten, wo für mich alles in einem staubigen Gelb orientiert war, wo alles eben und Leute, die nur Passanten in meinem Leben, wie Nebelstücke sich in nichts auflösten.

Alissa schaffte ausgelassen das meiste an Restgroll in mir aufzulösen, so, dass es auch keine Erinnerung mehr war und beinahe nur mehr Duft nun ist. Jetzt ist langsam alles so, wie mit diesem ähnlichen Geschmack, dem Duft des Lebens, auch ihre Lippen; und ich frage mich, ob Menschen inmitten der Sachen und Schwierigkeiten und so weiter des – oder ihres – Lebens, weil modern, postmodern – und kurzlebig –, sich an solchen scheinbar kleinen Gefühlslagen, Dingen, Momenten noch zu erfreuen imstande sind.

Vielleicht geht es darum, die Fähigkeit des Zweifelns, während man Bedeutung den vielen Dingen verleiht – oder zuspricht –, immer wieder höchst sinnvoll aufrechtzuerhalten: So kann man noch Facetten, ganz viele und verschiedene, in allem und in der Fähigkeit des Geistes erkennen, zumindest (noch) erahnen. Harmonie, den Verwirrungen der Welt zum Trotz, vermuten.

Die Lippen Alissas haben, würde ich sagen, einen ähnlichen Geschmack, einen absolut reinen, wie die Stille, die perfekte, die in diesem Moment gerade wieder einbricht.

Je mehr ich zum Ausgang dieses Anfanges komme (dieses Schreibens, meine ich), desto mehr fühle ich, dass Lichter aus dieser plötzlichen perfekten Stille bereit sind, die Luft zu sprengen in Gängen, sprich Fluren und Räumen, weil ich, jetzt leichter in den Fersen, in die Welt wieder zu treten bereit bin.

Es geht nicht darum, dass ich „vorher“ die – oder eine – Mission nicht zu erfüllen schaffte. Dass ich das Zeug, das Werkzeug nicht hatte, um wichtige Entscheidungen zu treffen: revolutionäre Ideen müssen auch nicht von jedem erworben werden. Jetzt heißt es, mit der Vision eines bedeutungsvollen Durchbruchs im Hinterkopf, zu gehen, na gut, von mir aus, wieder beziehungsweise aufs Neue zu gehen.

Türen waren aber, das sage ich zu mir, nie welche lebensbedrohlich verschlossen: Die Musik war – ja, das schon – etliche Male verstummt.

Ich habe mir jetzt aber auch neue Kleider zugelegt.

(…)

W  I  E  N

(…)

Wir alle haben dutzende Talente (nein, bin gerade nicht bei Beuys), aber wir müssen uns von diesen verabschieden, wenn man uns zwingt, uns für ein (fremd)b e s t i m m t e s Leben zu entscheiden. Demnach mit Masken und Verkleidungen dann eben jemanden anderes sein. Ohne dagegenzusprechen. Und Regeln dieses Spieles würden zeigen, was am Spiel befreiend zu sein verspricht.

Eigentlich hat die Vernunft die Menschen nie wirklich glauben lassen, dass, wenn man nur genügend hinschaut, von der Kunst Heilendes, Heilkräfte ausgehen. Auch nicht, wenn sich der Doktor Beuys nannte, der ohne eine ärztliche Approbation dies behauptete. Dieses in irgendeiner Kunstzeitschrift gelesen, schüttelte ich den Kopf.

Aber nachdem ich die Tatsache annahm, dass durch verschiedene gespielte Charaktere ich mehrere Seiten von mir besser zeigen konnte, schlüpfte ich genau auf diese Weise, als scheinbarer Rollenspieler, auf der Akademie in meine künstlerische Leistung.

Nur abseits der geschützten Studienarena, in der Schwere des Alltags, machte eine Maske nichts einfacher, da zählte es Charaktereigenschaften an den Tag zu legen, die behilflich waren um zu verstehen, was ich wirklich im wahrhaftigen Leben haben wollte.

Drei – plus sieben weitere – Gebots-Tafeln, damit ich mich als Magier-Allmächtigmann ausgeben hätte können?

Ich hatte nie größenwahnsinnige Neigungen oder Ziele.

Von höheren Zielen – davon, na gut – träumte ich ja schon.

Viereinhalb Jahre lang war ich auf diese Weise auf der Akademie am Schillerplatz unterwegs.

Während ich in den Räumen der Meisterklasse, wo ich meinen festen Arbeitsplatz und Tisch hatte, also so gekleidet war, sah man mich ganz anders antanzen in der Arena des Aktzeichnens, und wieder anders dort, wo es um die Farblehre ging, oder in den Stunden um die Angewandte Kunst, des Goldenen Schnittes, Gestaltung … et cetera.

Und ich, in der Rolle meines Onkels, klatschte, wenn die jeweilige Aufgabe fertig war, ein „Wirklich ausgezeichnet!“ äußernd auf den Tisch. Meistens auf Englisch.

Die Verstärkung meines Tuns und Lernens gelang besser, wenn ich mir dieses Lob später von anderen ausgerufen vorstellte; dies vorweg genießend.

Im Speisesaal, in der Mensa der Akademie, gingen immer zwei der großen Lords umher, zwei Professoren, um zu grüßen, gekleidet damals meist in Pullundern … für diese lockeren Tischgespräche.

Flüchtige Worte wie unter alten Bekannten, nicht ohne die Absicht, das Notwendige oder das Interessante an den simplen Beobachtungen zu fixieren.

Bei diesem lockeren Austausch während der Mahlzeiten war auch Gelegenheit, über intimpersönlichere Dinge befragt zu werden, solche los zu werden.

Und alles immer eine gute Lektion. Nie in kommerzielle Ausdrücke gepackt.

Das war für mich bei jedem Essen dort im Raum, wo es nach Speisen roch und der Wirrwarr der Stimmen lebendig schallte, so als ob ich wie ein Kind dabei war, in mich selbst das von mir selbst nachzufüllen, das nur ich vorher (bevor ich nach Wien kam) von mir kannte.

Mit dem unzweifelhaften Versuch hier so klar, also so sehr Klartext zu sprechen, wie nur möglich.

In der Regel um mich in diese Welt, die keine imaginäre mehr war, nun regelrecht hineinzustürzen. Kopf- und auch Herz-Sprung.

Im Akademie-Kontext nahmen nicht alle Gruppen von Spielern am selben Rollenspiel teil: Städtebauer, welche die aus alten Vorhängen Bühnenbilder zauberten, Badezimmer-Einrichter, liebe Kreaturen in der Goldschmiedeklasse und so weiter; der ganze Cirque du Soleil der talentierten gehobenen Kreativität zum untereinander Austauschen verfügbar: Alle so wie sie waren rund um die Uhr in ihrer eigenen Verkleidung bleibend, in der Rolle, die sie gewählt hatten.

Welch eine, in meinen Augen, lebenswichtige Mischung aus kunsttheatralischer Improvisation – und sehr wohl Genialität. Die Teilnehmer für die Eroberung von Einfallsreichtum von Nah und Fern – also auch aus unterschiedlichen Ländern – hierhergereist.

Ich war bestimmt nicht an diesen Ort im Geiste und de facto hier her übersiedelt, um Bildchen- und Bildermalen zu lernen, oder „nur“ um zu begreifen, wie man bessere – ästhetisch besser, weil akademische – Häuser am Reißbrett komponiert.

Nein.

Man präsentierte Situationen und Konflikte die kulturell-landschaftlich reizvoll waren und von Bedeutung.

So kam zum Beispiel jemand in die Lektion, um ihre/seine kulturkontroverse Vorstellung innerhalb der Studentenfamilie vorzutragen, seine anderen und neuen Rollenvorstellungen der Gruppe mitzuteilen, damit es mit den anderen (Studierenden) dann ein Protokoll, einen Text, ein Manifest ergab.

Darin als Ergebnis nur das Thema der Austauscherfahrung um die Frage: Was würden Sie, wenn Sie diese Person wären, denken? Wie würden Sie denn reagieren?

Und so wurden wir einfühlsam.

Und ich verstand andere.

( . . . )

in progress

Ivo Rossi Sief  (Ivo R Sief-Røten), am 25.04.2019

 

ich ..... reith